Diesen Mittwoch steigt in Rijeka das Rückspiel in der 3. Runde der Qualifikation für die Champions League Gruppenphase. Der kroatische Meister HNK Rijeka empfängt den österreichischen Titelträger RB Salzburg. Das Hinspiel in Salzburg endete nur mit 1:1. Nun muss RB Salzburg wieder um die erste Teilnahme bangen. Im 10. Anlauf droht die 10. Pleite. Damit müsste der Serienmeister aus Österreich einen erneuten bitteren Rückschlag hinnehmen. Kurioserweise konnte sich die Mannschaft trotz der Millionen aus dem Red Bull Konzern noch nie für die Gruppenphase der Champions League qualifizieren. Schon 9 mal ist man gescheitert. Unvergessen ist immer noch die Pleite als man vor ein paar Jahren am luxemburgischen Vertrter FC Düdelingen scheiterte. Folgt nun ein neues Kapitel aus der Pleitenserie?

Die Bullen brauchen auswärts mindestens ein Tor. Doch in Rijeka wartet auf die Akteure ein wahrer Hexenkessel. Die Geschichte von Salzburg spricht für den österreichischen Meister: Nach einem 1:1 zu Hause ist man bisher nie ausgeschieden. Schon ein Unentschieden könnte den Bullen reichen. Einzige Voraussetzung: Es muss mindestens ein 2:2 sein – Eine Quote von 1.60 gibt es bei bwin, wenn RB nicht verliert. Das Gegentor zum 1:1 war das erste Tor welches die Salzburger in den Pflichtspielen der bisher noch jungen Saison hinnehmen mussten.

Im Hinspiel geriet Salzburg in einer schwachen 1. Halbzeit mit 0:1 in Rückstand. Kurz nach Beginn der 2. Halbzeit schaffte man den Ausgleich und zeigte dann ein anderes Gesicht. Salzburg spielte auf einmal deutlich zwingender und entschlossener. Munas Dabbur ließ aber die 100 %ige Chance zum 2:1-Siegtreffer liegen. Nach zahlreichen Abgängen hat Salzburg eine sehr junge, noch unerfahrene Mannschaft.

HNK Rijeka konnte in der letzten Saison nach zahlreichen Jahren endlich die Dominanz von Serienmeister Dinamo Zagreb brechen. Trainer Matjaz Kek hat aus den Spielern ein bärenstarkes Kollektiv geformt und ihnen seine Spielphilosophie eingeimpft. Vor der Saison musste man Abgänge wie Franko Andrijasevic (KAA Gent) oder Elf-Tore Mann Roman Bezjak (SV Darmstadt) verkraften. Leistungsträger sind der Ex-Schalker Mario Gavranovic, den Brasilianer Heber und den Österreicher Alexander Gorgon. In der heimischen Liga konnte man in den ersten drei Spielen neun Punkte holen und steht schon wieder an der Tabellenspitze. Auch in Deutschland hat man schlechte Erfahrungen mit Rijeka gemacht. In der Qualifikation zur Europa League Gruppenphase 2013/14 schaltete HNK Rijeka den VfB Stuttgart aus.

Die Buchmacher sehen für das Rückspiel die Hausherren im Hexenkessel von Rijeka in der Favoritenrolle. Die Wettquoten für den Heimsieg liegen bei einer 2,40, während bei Wetten auf den Sieg der Elf aus der Mozartstadt Quoten von 3,20 warten.

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