Am 1. Juli startet das wichtigste Radrennen des Jahres: Die Tour de France. Der Startschuss fällt in diesem Jahr in Düsseldorf. Insgesamt stehen in den drei Rennwochen 21 Teilstücke mit einer Gesamtstreckenlänge von 3.521 Kilometer auf dem Programm. Am 23. Juli endet die 104. Auflage in Paris. Wer fährt im Gelben Trikot nach Paris?

Düsseldorf ist die 4. deutsche Metropole, in der die Tour de France startet – und die erste seit genau 30 Jahren (1965 Köln, 1980 Frankfurt, 1987 Berlin). Los geht es mit einem Einzelzeitfahren über lediglich 14 km. Die Strecke scheint wie gemacht für Tony Martin, den 4-fachen Weltmeister im Einzelzeitfahren. Vor heimischem Publikum will der deutsche Katusha-Profi unbedingt zum 2. Mal nach 2015 das Gelbe Trikot erobern. Tags drauf ist Düsseldorf auch Startort der 2. Etappe, die den Tross über mehr als 200 km nach Belgien, genauer gesagt nach Lüttich, führt.

Doch schon auf der 2. Etappe wird Tony Martin keine Ambitionen mehr auf das Gelbe Trikot haben. Er wird aufs 2. Zeitfahren der Tour in Marseille warten. Bis dahin wird er wie Tour-Debütant Rick Zabel Helferdienste für den endschnellen Alexander Kristoff verrichten. In Lüttich endet die erste von insgesamt 8 Flachetappen der Tour. Hier stehen Sprinter wie die Deutschen André Greipel und Marcel Kittel im Rampenlicht. Beide konnte schon zusammen 20 Tagessiege bei der Tour de France erreichen. Holt André Greipel noch einen Tagessieg dann hat er Erik Zabels deutschen Rekord von 12 Etappensiegen eingestellt.

Auch im Fokus sollte man John Degenkolb haben, der bereits Mailand – San Remo und Paris – Roubaix gewann. Seine Stunde könnte bei hügeligen Etappen mit Sprint-Finish schlagen. Das könnten vielleicht der 3. Tagesabschnitt von Verviers nach Longwy mit einem 1,6 km langen Anstieg ins Ziel sowie die anspruchsvolle 14. Etappe von Blagnac nach Rodez sein.

Haben die Deutschen auch Chancen im Gesamtklassement? Vielleicht kann sich Emanuel Buchmann ins Rampenlicht fahren. Er wurde 2015 sensationell Deutscher Meister, bei seinem Tour-Debüt belegte er Platz 83. Die 2016er Tour de France beendet er auf Platz 21. Folgt jetzt ein Top 10 Platz? Beim Critérium du Dauphiné, einem klassischen Vorbereitungsrennen auf die Tour de France, belegte Buchmann Platz 7 und gewann die Junioren-Wertung. Ganz vorne kündigt sich ein Dreikampf zwischen Chris Froome (Tour-Sieger 2013, 2015, 2016), Richie Porto und Nairo Quintana an, der die Grand Boucle 2014 gewann, als Froome verletzt ausstieg. Podestkandidaten sind auch Dauphiné-Sieger Jakob Fuglsang und Ex-Champion Alberto Contador.

Die Wettanbieter haben den Briten in ihrer Wertung deutlich vorne. Für einen Gesamtsieg des Tour-Dominators der letzten Jahre gibt es knapp mehr als das Doppelte des Wetteinsatzes. Es wäre der vierte Tour-Triumph von Chris Froome. Der kolumbianische Kletter-Experte Nairo Quintana stand bei Froomes Gesamtsiegen immer neben ihm auf dem Siegespodest – 2013 und 2015 jeweils als Zweiter, im Vorjahr als Dritter.

Top-Wette bei bwin: Tour de France-Sieg Chris Froome Quote 2,25

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