Während Zweiweg-, Dreiweg- und auch Mehrweg-Wetten lediglich das Vorhandensein von mehreren bestimmten Ausgängen beschreibt, ist die Siegwette genau das, was sie bereits vom Namen her vermuten lässt. Dabei ist es völlig egal, wie viele Mannschaften antreten, wie viele Ausgänge es gibt oder um was es geht – gewinnen kann immer jemand oder ein Team. Ursprünglich stammt diese Art der Wette übrigens aus dem Pferdesport.

Was versteht man unter einer Siegwette?

Wie sich die meisten von euch sicherlich bereits denken können, geht es bei einer Siegwette darum, zu tippen, welche der Mannschaften das Spiel gewinnt. Da diese Wette erstmals im Pferdesport angewandt wurde, könnte man auch davon sprechen, welches Pferd das Rennen gewinnen wird. Da die Siegwette jedoch universell nutzbar ist, kann man sich diese Ausführung auch sparen.

Abgegeben wird die Siegwette als Einzelwette, in einer Kombination oder wahlweise auch einem System. Der Tipper muss sich dabei auf ein Pferd, einen Rennfahrer oder eine Mannschaft festlegen und hoffen, dass diese schlussendlich die Partie gewinnt. Trifft das Ereignis dann ein, gewinnt der Spieler das eingesetzte Geld multipliziert mit der Quote.

Für all diejenigen, die noch nicht allzu lange im Sportwetten-Bereich unterwegs sind, empfiehlt es sich jedoch erst einmal Abstand von der Siegwette zu nehmen, da hier schon einiges an Wissen vorhanden sein muss, um nicht von den schönen und hohen Quoten hereingelegt zu werden. An dieser Stelle raten wir eher zu der sogenannten Platzwette, die wir in einem weiteren Artikel erklärt haben.

Siegwetten können auch mit Handicap vorkommen

Ebenso, wie bei der Dreiweg-Wette bereits beschrieben, können Siegwetten auch mit Handicap getippt werden. Dabei muss die Mannschaft einen fiktiven Rückstand aufholen oder besitzt einen Vorsprung auf das andere Team. Im Bereich der Pferdewetten spricht man dabei meist von einer Distanz, die das jeweilige Pferd vor den anderen ins Ziel kommen muss.

Diese Art der Wette wird meist dann angewandt, wenn eine der beiden Mannschaften ein klarer Favorit ist und die Quoten dementsprechend schlecht. Mit einer Handicap-Wette kann dieser Missstand nun wieder etwas austariert werden, sodass bessere Quoten entstehen.

Fazit: Bei der Siegwette handelt es sich schlussendlich um nichts anderes, als eine Wette auf Sieg, Niederlage oder in manchen Sportarten auch Unentschieden. Sollten die Quoten zu schlecht sein, kann ein Handicap hinzugewählt werden. Die Siegwette gibt es als Zweiweg- und Dreiweg-Wette.