Bevor wir darauf eingehen, was genau eine Scorecast-Wette ist, sollten wir vielleicht erst einmal das Wort Scorecast erklären. Hierbei handelt es sich um ein englisches Wort, welches aus „Score“ (deut. Spielstand) und „Cast“ (deut. Besetzung) besteht. Zusammen bedeutet der Begriff nun, dass sowohl der Spielstand, als auch derjenige (mit Besetzung ist hier ein Spieler des Teams gemeint), der ihn erzielt, wichtig sind. Im Klartext: Es muss der Endstand der Partie und ein Schütze mit Spielstand getippt werden.

Scorecast-Wette im einfachen Überblick

Um die Scorecast-Wette am einfachsten erklären zu können, sollte ein Beispiel herangezogen werden. An diesem ist klar zu sehen, wann genau eine Wette aufgeht und wann sie als verloren zu werten ist.

Beispiel – Tipp: Schweinsteiger erzielt das 1:0 UND Bayern gewinnt 3:1 gegen Gladbach

Gewonnen ist die Wette nun dann, wenn Schweinsteiger das erste Tor der gesamten Partie erzielt und der FC Bayern München schlussendlich die gesamte Begegnung 3:1 gewinnt. Sollte jemand anderes das 1:0 erzielen oder der Endstand nicht exakt dem getippten Ergebnis entsprechen, gilt die gesamte Wette als verloren.

Wie so oft, zählt auch die Scorecast-Wette meist nur für die reguläre Spielzeit. Sollte es sich hier also um das Finale des DFB-Pokal handeln und das 3:1 kommt erst nach 120 Minuten zustande, dann gilt die Wette ebenfalls als verloren. Auch werten Wettanbieter teilweise nur die Startelf. Sollte Schweinsteiger daher erst in Minute 30 eingewechselt werden und dann das 1:0 erzielen, wäre die Wette trotzdem ungültig. Am besten, man informiert sich immer vorab über derartige Regelungen.

Wo kann eine Scorecast-Wette entdeckt werden?

Scorecast-Wetten gibt es selbstverständlich nicht nur im Fußball. Auch im Tennis kann auf derartige Dinge gewettet werden. Hier würde eine Scorecast-Wette jedoch beispielsweise so aussehen:

Beispiel – Roger Federer gewinnt den 1. Satz und auch die gesamte Partie

Nur, um Missverständnisse zu vermeiden: Es muss nicht immer derjenige gewinnen, der auch in der Scorecast-Wette den 1. Satz gewinnt oder das 1. Tor erzielt. Es könnte auch auf 1. Satz Federer und Endstand Nadal gesetzt werden. Schlussendlich ist man nur von den Buchmachern eingegrenzt, geht es um die Gestaltung der Wette.

Fazit: Scorecast-Wetten können umfangreich und schwierig sein. Zwar locken Wettanbieter hier mit sehr guten Quoten, doch ist auch das Risiko ein sehr großes. Somit sollte Scorecast-Wetten nur dann eingesetzt werden, wenn viel Wissen in diesem Bereich vorhanden ist oder die Form der Spieler für sich spricht. Auf jeden Fall ist dies nichts für Anfänger.

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