Wettsteuer - Anbieter ohne SteuerWer kennt es nicht das leidige Thema der Wettsteuern? Dementsprechend sollte der folgende Artikel durchgelesen werden, denn hier gibt es nützliche Infos zum Thema. So befindet sich der deutsche Glücksspielmarkt zurzeit in einem Wandel mit dem man wohl oder übel mitgehen muss, wenn man nicht in die Quere mit dem deutschen Gesetz kommen möchte. Gerade erst am ersten Juli ist ein neuer Glücksspielvertrag in Kraft getreten, der Buchmachern im Internet vorschreibt, Steuern für die Einkünfte aus Sportwetten und Casinospielen zu zahlen. Die 5 Prozent Sportwetten Steuer, welche in Deutschland erhoben wird, gibt der Wettanbieter meist direkt an den Spieler weiter.

Wo kann man noch steuerfrei Wetten?

Es gibt noch Wettanbieter, die keine Wettsteuer von dem Spieler verlangen und die 5 Prozent aus eigener Tasche zahlen. Eine zusätzliche Steuer entsteht demnach für den jeweiligen Kunden nicht.

Diese Wettanbieter sind steuerfrei

1

Bet90

100% bis zu 100€ Bonus, neuer Anbieter mit großer Auswahl

Bet90 Bonus

100€

Keine Wettsteuer

10€

Mindesteinzahlung

Bet90 Android Bet90 Apple
2

10Bet

50% bis zu 200€ Bonus, gutes Casino, viele Events

Cherry Casino Bonus

200€

Keine Wettsteuer

5€

Mindesteinzahlung

10Bet Android 10Bet Apple
3

4youbet

100% bis zu 100€ Bonus, gute Wettauswahl, Live Casino

4youbet Bonus

100€

Keine Wettstuer

10€

Mindesteinzahlung

4youbet Android 4youbet Apple
4

Kulbet

100% bis 100€ Bonus, Esports und gute Wettauswahl

Kulbet Bonus

100€

Keine Wettsteuer

10€

Mindest-einzahlung

Kulbet Android Kulbet Apple
5

Tipico

100% bis zu 100€ Bonus, eines der besten Angebote für Fussballwetten

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100€

Keine Wettsteuer

10€

Mindesteinzahlung

Tipico Android Tipico Apple

Warum geben die Wettanbieter die 5 Prozent Steuer an die Kunden weiter?

Nachdem man vor einigen Jahren überall noch komplett steuerfrei Wetten konnte, muss nun der Wettanbieter bzw. meist der Kunde eine Sportwetten Steuer bezahlen. Seit der Einführung der Steuer schwenken immer mehr Anbieter dazu über, die Wettsteuer an den Kunden weiterzureichen. Nach und nach gibt es daher weniger Anbieter ohne Wettsteuer. Dementsprechend macht sich gerade in der deutschen Wettszene Unmut breit. So waren Viele noch kurzem Kunden eines Wettanbieters ohne Wettsteuer und werden nun mit der Nachricht überrascht, etwas von ihrem Gewinn abgeben zu müssen – dies ist gerade für professionelle Spieler sehr ärgerlich.

Aus diversen Wettforen kann man entnehmen, dass sich der Unmut in erster Linie gegen die Sportwettenanbieter selbst richtet. Man verstehe, dass es eine Steuer für Sportwetten im Internet geben muss. Aber warum die Wettanbieter den Weg einschlagen, die Sportwetten Steuer an den Kunden weiterzureichen, stößt des Öfteren auf Kritik. Die meisten verstehen nicht, dass es sich dabei nicht um eine Änderung zur Gewinnoptimierung oder aus Willkür handelt, sondern um eine Notwendigkeit. Schließlich wollen auch Buchmacher im Internet eine positive Bilanz ziehen können. Im übrigen Bereich der Wirtschaft verhält sich dies übrigens nicht anders, denn auch beim Kauf eines Autos, einer Banane oder eines Buches muss der Kunde die Steuer (in diesem Fall Mehrwert- oder Umsatzsteuer) tragen.

Welchen Verdienst zieht ein Buchmacher aus einer Wette?

Die Gewinnspanne eines Buchmachers ist in erster Linie von den festgelegten Wettquoten abzuleiten, welche durch einen Quotenschlüssel, oder auch Auszahlungsschlüssel genannt, berechnet werden. Diesen Quotenschlüssel kann jeder private Wettanbieter selbst festlegen. Um allerdings wettbewerbsfähig zu bleiben, siedeln sich die Auszahlungsquoten der verschiedenen Buchmacher zwischen 90 und 95 Prozent an.

Um den Begriff Auszahlungsschlüssel zu verstehen, muss man ein wenig genauer hinsehen. Einfach gesagt bedeutet ein Quotenschlüssel von 95 Prozent allerdings nichts anderes, als dass der Buchmacher sich einen Vorteil von 5 Prozent gegenüber dem Kunden verschafft. Auf eine lange Dauer wird der Wettanbieter also rund 5 Prozent von den Einsätzen aller Kunden einbehalten. Dies kann der Buchmacher allerdings nur erfolgreich erreichen, wenn er das Wettverhalten der Kunden kennt, das Risikomanagement unter Kontrolle hat und die Fähigkeit, ein Event richtig einzuschätzen, besitzt.

Überträgt man die Auszahlungsquote von 95 Prozent nun auf einen Buchmacher ohne Wettsteuer, so hat er einen Gewinn von 5 Prozent abzüglich seiner laufenden Kosten. Soll ein Buchmacher mit Auszahlungsquote von 95 Prozent nun noch eine Wettsteuer von 5 Prozent an den deutschen Staat bezahlen, so würde aus dem Gewinn ein Null-Geschäft entstehen, wenn da nicht die laufenden Kosten wären. Mit den Kosten macht er demnach einen großen Verlust.

Ein Buchmacher mit einer guten Auszahlungsquote muss also die Wettsteuer an den Kunden weiterreichen. Er könnte auch die Auszahlungsquote anpassen, darin liegt aber nur selten das Interesse der Anbieter. Möchte man die Wettsteuer umgehen, muss man folglich meist mit weniger guten Quoten wie bei anderen Anbietern rechnen. Ein Buchmacher mit einer weniger guten Auszahlungsquote von etwa 90 Prozent könnte schließlich die Steuer aus eigener Tasche bezahlen, denn er müsste nur die Hälfte der Gewinne an den Staat geben, und der Rest steht zur Verfügung, die laufenden Kosten zu decken und vielleicht sogar einen kleinen Gewinn einzuheimsen.

Spinnt man den Gedanken ein wenig weiter, so kommt man auf den Fakt, dass Wettanbieter mit besonders attraktiven Quoten von der Wettsteuer bestraft werden. Denn solche Buchmacher können die Wettsteuer nicht umgehen. Andere Anbieter mit weniger guten Quoten, könnten sich als Wettanbieter ohne Wettsteuer einen Vorteil gegenüber den anderen verschaffen.

Arten der Berechnung der Sportwetten Steuer

Es gibt allerdings nicht nur den Unterschied, ob die Wettsteuer berechnet wird oder nicht, die Wettanbieter können selbst entscheiden zu welchem Zeitpunkt sie die Wettsteuer dem Kunden berechnen. Einige Buchmacher im Internet berechnen die 5 Prozent Sportwetten Steuer direkt auf die Wetteinsätze. Platziert man beispielsweise eine Wette von 100 Euro auf einen Event, so stehen auf dem Wettschein letztendlich nur 95 Euro, da 5 Prozent, also in diesem Fall 5 Euro, Wettsteuer anfallen.

Andere Wettanbieter berechnen die Steuer hingegen auf die Bruttogewinne. Die Wette wird also mit 100 Euro gespielt, und man gewinnt mit einer Quote von 2.00 auch 200 Euro. Vom dem Bruttogewinn werden allerdings nun die 5 Prozent Wettsteuer abgezogen, sodass ein Nettogewinn von 190 Euro übrig bleibt. Vergleicht man die beiden Methoden, kommt bei beiden das Gleiche heraus. Wäre die Steuer vorher abgezogen worden, hätte man mit dem Einsatz von 95 Euro auf die Quote von 2.00 gespielt und einen Gewinn von 190 Euro erhalten.

Der Vorteil der zweiten Variante besteht also lediglich in einem psychologischen Vorteil. Auf dem Wettschein stehen fünf Euro mehr, es kommt aber am Ende das Gleiche dabei raus. Auch für Wetten, bei denen man bei einem Unentschieden das Geld zurückbekommt, stellt die Variante mit dem Abzug vom Gewinn keinen Vorteil dar. Die Wettsteuer wird laut einer Klausel der meisten Anbieter mit zurückerstattet, auch wenn diese bereits vor der Wette vom Einsatz abgezogen wurde.

Wettsteuer umgehen für professionelle Spieler empfohlen

Für professionelle Spieler ist es dennoch besser, bei einem Wettanbieter ohne Wettsteuer zu spielen. Bei der Bildung von sogenannten Surebets, entstehen meist nur sehr geringe aber sichere Gewinne. Sollten davon nun auch noch weitere 5 Prozent abgezogen werden, fällt der Gewinn noch geringer aus.

Auch für Highroller, also Spieler, die mit sehr hohen Einsätzen spielen, empfiehlt sich ein Wettanbieter ohne Wettsteuer. Solche Spieler setzen meist auf Events, die einen ganz klaren Favoriten haben. Die Quote für den Favoriten ist zwar eher schlecht, aber wenn man genug Geld auf ihn setzt, wird die Wette dennoch recht rentabel. Zudem ist es auch psychologisch nicht sehr toll zu wissen, dass ein riesen Batzen Geld als Steuer abgeführt werden muss.

Zusammenfassung

Ob man also zu einem Buchmacher im Internet geht, der die Wettsteuer berechnet oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Bei einem Wettanbieter ohne Wettsteuer kann man auf lange Sicht meist höhere Gewinne erzielen. Schließlich ist die rechtliche Situation noch nicht vollständig geklärt, sodass die Quoten bei solchen Anbietern oft ebenfalls sehr gut sind. Die Entwicklung der Gesetze bezüglich des Glücksspiels im Internet bleibt allerdings spannend. Mehr zum Thema Wettsteuern finden man auch auf Wikipedia, dort ist alles ausführlich erklärt.

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