In Schweden gibt es Berichte über einen Wettskandal. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht der ehemalige Premier League Profi Dickson Etuhu, der inzwischen als Spielerberater arbeitet. Er wurde inzwischen von der Polizei in Schweden befragt. Der Torwart von AIK Stockholm sollen 180.000 Pfund für schlechte Leistungen geboten worden sein.

Bei der Ermittlungen der schwedischen Polizei geht es um ein Spiel zwischen Stockholm und Göteborg im Mai dieses Jahres. Das Match war verschoben worden, nachdem der AIK Torhüter Kenny Stamatopoulos den Behörden gemeldet hatte, dass ein bisher noch nicht genannter ehemaliger Mitspieler ihn zwei Tage vor dem Spiel mit dubiosen Absichten kontaktiert hätte. Der 38-jährige Griechisch-Kanadische Torwart berichtete, dass man ihn 180.000 Pfund geboten habe. Er musste zu dieser Zeit den verletzten Stammkeeper vertreten und sollte das Geld für Fehler im Tor bekommen. Zudem wurde Stamatopoulos auch bedroht. Danach wurde der schwedische Fußball-Verband eingeschaltet, der das Spiel erst einmal verschob. Vor allem auch, um den Torhüter zu beschützen. Was wäre passiert, wenn er wirklich einen Fehler gemacht hätte?

In seiner Premier League-Zeit hatte Etuhu für Manchester City, Sunderland und Fulham gespielt. Von 2014 bis 2016 spielte er für AIK. Etuhu soll den Behörden freiwillig Rede und Antwort gestanden haben. Profis in der schwedischen Liga bekommen etwa 2.000 Pfund pro Woche. Bisher haben die Ermittler noch keine Ergebnisse veröffentlicht.

Vergangenen Freitag haben die Ermittler in einem ähnlichen Fall zwei Personen verhaftet. Im Spiel zwischen Malmö und Halmstadt am 1. Oktober war es auch zu Unregelmäßigkeiten gekommen.

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