In der Artikel-Abteilung „Wettmöglichkeiten“ haben wir bereits erläutert, welche Art von Wetten am aller häufigsten getätigt werden. Die „Doppelte Chance“-Wette steht dabei in einem direkten Zusammenhang zur Dreiweg-Wette, da hier nicht nur auf einen möglichen Ausgang getippt wird, sondern auf zwei. In diesem Fall sinkt jedoch immer die Quote, da die Wahrscheinlichkeit eines korrekten Tipps steigt.

Mit der Doppelten Chance die Verlust-Wahrscheinlichkeit senken

Wer die Doppelte Chance nutzt, der will meist auf ein Spiel setzen, das nur schwer einzuschätzen ist. Prädestiniert für so etwas sind Partien, die wahrscheinlich auf Remis enden. In diesem Fall kann eine Wette abgeschlossen werden, die sowohl das Unentschieden, als auch den Sieg der persönlich leicht favorisierten Mannschaft beinhaltet.

Beispiel für Wetten mit Doppelte Chance:

1X – Sieg Heimteam oder Unentschieden

X2 – Unentschieden oder Sieg Auswärtsteam

12 – Sieg Heimteam oder Sieg Auswärtsteam

Wie bereits erwähnt, kann diese Wette besonders dann hilfreich sein, wenn man unschlüssig bezüglich des zu erwartenden Ergebnisses ist. Aber auch via Ausschlussverfahren kann auf diese Art der Wette zurückgegriffen werden – ist man sich beispielsweise sicher, dass eines der Teams nicht gewinnen wird, kann man auf Remis und Sieg des anderen Teams setzen.

Die Wettquoten verändern sich meist etwas weiter nach unten

Die Doppelte Chance sollte allerdings wirklich nur bei knapperen Partien angewandt werden, denn auf diese Weise profitiert man von deutlich besseren Quoten. Wer dagegen einen klaren Favoriten zusätzlich absichern möchte, bekommt meist Quoten im Bereich 1.15 bis 1.35 präsentiert. Diese sind selbstverständlich so gut wie nichts wert und daher absolut unspielbar.

Fazit: Eine Wette als Doppelte Chance zu spielen lohnt sich immer dann, wenn das Ausschlussverfahren genutzt werden kann oder man sich leicht unsicher bezüglich des Ausgangs ist. Definitiv nicht verwendet werden sollte sie, wenn ein aus Sicht der Buchmacher klarer Favorit an den Start geht.